Intensivpädagogische Projekte (ISE)

Wenn alle Jugendhilfemaßnahmen versagen, weil ein Jugendlicher sich total entzieht und jegliche Gruppenangebote verweigert, dann bieten intensivpädagogische Projekte eine Chance, doch noch Zugang zu dem Jugendlichen zu finden.

In ländlich strukturierten Betreuungssettings entwickeln Jugendliche mit schwierigsten Lebensläufen über die Zeit hinweg Vertrauen. Daraus ergeben sich neue Perspektiven für den Jugendlichen.

Betreute Jugendliche

Für Jugendliche und junge Erwachsene ab 12 Jahren
1:1- oder 1:2-Betreuung
Dauer der Maßnahme: 3-12 Monate

Konzept 

  • Alltagsstrukturen erlernen durch regelmäßige körperliche Arbeit
  • Erlebnis-Pädagogik, z.B. ausgedehnte Trekking- und Bootstouren
  • Fernunterricht und Unterricht durch ausgebildete Fachkräfte vor Ort
  • Handwerkliche Arbeit

Ziele 

  • Individuelle Zielsetzung, die im Rahmen eines Hilfeplans festgeschrieben und überprüft wird
  • Wegsperren vermeiden
  • Vertrauen in eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten stärken

Besonderheiten 

  • Enger Kontakt zu den Sozialbehörden vor Ort
  • Sorgfältige und kontinuierliche Projektbegleitung
  • Supervision und Betreuung der Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen
  • Ausführliche Dokumentation und Berichterstattung  im Rahmen der Hilfeplanung in jedem Projekt
  • Krisenintervention durch die Projektleitung
  • Jugendliche können auf Wunsch Kontakt zu ihren Eltern halten
  • Vermittlung von Praktika und Ausbildung

 

Referenzen:

Jugendhilfereferentin Paritätischer Barbara Brüchert, Kreisjugendamt Böblingen Wolfgang Trede (Amtsleiter)

 

Anfragen über Bereichsleitung

Michael Weinmann

Bereichsleiter

Stationäre erzieherische Hilfen
Tel.: 07034-9317-42
Fax: 07034-9317-49
weinmann@waldhaus-jugendhilfe.de

 

 

Hermentingen Schwäbische Alb

Stezyca (50 km südlich von Danzig Polen, Kasubische Schweiz)