TRIAS

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Description
TRIAS – die 2. Chance – war ein Modellprojekt, das über den Europäischen Sozialfond finanziert wurde. Es richtete und richtet sich nun, nach Übernahme der Finanzierung durch den Landkreis Böblingen in den Regelbetrieb, der pädagogischen Begleitung von Schülerinnen und Schülern, die, aus welchen Gründen auch immer, die Schule trotz Verpflichtung, nicht mehr besuchen. Grundlage der Maßnahmen von TRIAS ist der Auftrag des Landkreises Böblingen, vertreten durch den öffentlichen Träger der Jugendhilfe – das Amt für Jugend – an die freien Träger von Jugendsozialarbeit im Landkreis Verein für Jugendhilfe, Waldhaus Hildrizhausen und Stiftung Jugendhilfe aktiv nach § 13 SGB VIII – Jugendsozialarbeit.            
Betreuungskonzept

Zugänge zu TRIAS

TRIAS richtet sich an Schüler und Schülerinnen ab der 5. Klasse!

Um Unterstützung durch das Projekt TRIAS anbieten zu können ist ein niederschwelliger Zugang äußerst wichtig, damit nicht noch zusätzliche Hürden von den Betroffenen überwunden werden müssen und eine schnelle Aufnahme in das Projekt gewährleistet werden kann.

Grundsätzlich gilt, dass sich alle Beteiligten an die TRIAS-Mitarbeiterinnen wenden können. Das sind insbesondere die Eltern, die Schulleitung, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter, die Schulpsychologische Beratungsstelle, das Jugendamt, Kinder- und Jugendärzte und die Schülerinnen und Schüler selbst. Darüber hinaus kann sich auch jegliche andere Person, die zu dem von Schulabsentismus betroffenen Schüler Kontakt hat bei uns melden.

Aufgaben und Ziele

Das Ziel ist, die Reintegration von Schülerinnen/Schülern, die aktiv oder passiv die Schule verweigern, und dadurch ihren Schulabschluss gefährden. In enger Kooperation mit den Schulen, der Schulsozialarbeit und, bei Bedarf, mit dem Amt für Jugend Böblingen, entwickelt TRIAS individuelle, unterstützende Angebote für die Schülerinnen/Schüler und deren Eltern. Zudem kooperiert TRIAS eng mit weiteren Netzwerkpartnern des Landkreises Böblingen wie dem Schulamt, der schulpsychologischen Beratungsstelle, den Kinder- und Jugendpsychotherapeuten, der kinderpsychiatrischen Tagesklinik, der Polizei, den psychologischen Beratungsstellen etc. Das Ziel ist immer die stabile Reintegration in die Herkunftsschule, bzw. eine gemeinsame Krisenintervention, um einen Schulausschluss bzw. Abbruch zu verhindern.

Hausbesuche

Aufsuchende Arbeit, auch in Form von Hausbesuchen, gehört zum Standard der Betreuung durch TRIAS. Dieses Vertrauen bedarf eines hohen Maßes an Diskretion, Verschwiegenheit und Respekt von Seiten der Fachkraft der Familie gegenüber, das von den Fachkräften von TRIAS garantiert wird.

Schulgespräche

Die TRIAS-Fachkräfte begleiten den Hilfeprozess auch durch gemeinsame Gespräche im Schulsystem. Hier stellt insbesondere die problemlösungsorientierte Kooperationsentwicklung zwischen Familie und Schulsystem einen Aufgabenschwerpunkt von TRIAS dar.

Gefördert von

 

 

 

Ansprechpartner

Waldhaus Jugendhilfe gGmbH

Ansprechpartnerin:
Katrin Dreher
Tel.: 07031-41068910
Mobil: 0172-7541703
Mail: dreher@waldhaus-jugendhilfe.de
Region: Herrenberg, Gäu, Schönbuch und Leonberg