TRIAS

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Von September 2006 bis Juni 2014 führten die Stiftung Jugendhilfe aktiv, der Verein für Jugendhilfe und das Waldhaus im Landkreis Böblingen das Projekt TRIAS – „Schulverweigerung die 2. Chance“ durch. Dieses Projekt wurde durch den Europäischen Sozialfond aus ESFBundesmitteln acht Jahre finanziert. Das Projekt war sehr erfolgreich, da es an der Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und Schule sehr niederschwellige, individuelle Angebote für unterschiedliche Problemlagen entwickelte und von Schülerinnen/Schülern, Eltern, Schule und Jugendamt gut angenommen wurde. Das Projekt TRIAS ist eine ideale Ergänzung zwischen den Angeboten und Aufgaben der Schulsozialarbeit und den Jugendhilfeangeboten vom Amt für Jugend. Wenn die Notwendigkeit für eine intensive Einzelfallhilfe gegeben ist und die Möglichkeiten der Schulsozialarbeit an ihre Grenzen kommen, stellt TRIAS eine ideale Ergänzung dar. Die Schülerinnen/Schüler nehmen die Unterstützung von TRIAS an, sind aber oft noch weit davon entfernt, an einer formalen Hilfe zur Erziehung des Jugendamtes mitzuwirken. Nach dem Ende der Förderperiode 2014 wurde die Gesamtplatzzahl von TRIAS von 51 Plätzen auf 15 Plätze im Landkreis Böblingen reduziert und durch den Landkreis zum Januar 2017 auf 23 Plätze (plus 3 Notfallplätze) wieder erhöht. Zudem ist es nun als festes Angebot im Landkreis Böblingen verankert. Angebotsbeschreibung: Das Ziel ist, die Reintegration von Schülerinnen/Schülern, die aktiv oder passiv die Schule verweigern, und dadurch ihren Schulabschluss gefährden. In enger Kooperation mit den Schulen, der Schulsozialarbeit und, bei Bedarf, mit dem Amt für Jugend Böblingen, entwickelt TRIAS individuelle, unterstützende Angebote für die Schülerinnen/Schüler und deren Eltern. Zudem kooperiert TRIAS eng mit weiteren Netzwerkpartnern des Landkreises Böblingen wie dem Schulamt, der schulpsychologischen Beratungsstelle, den Kinder- und Jugendpsychotherapeuten, der kinderpsychiatrischen Tagesklinik, der Polizei, den psychologischen Beratungsstellen etc. Das Ziel ist immer die stabile Reintegration in die Herkunftsschule, bzw. eine gemeinsame Krisenintervention, um einen Schulausschluss bzw. Abbruch zu verhindern. Platzzahl: Im Landkreis Böblingen gibt es 23 Plätze:
  • 8 Plätze bei der Stiftung Jugendhilfe aktiv (plus 1 Notplatz)
  • 10 Plätze bei der Waldhaus gGmbH (plus 1 Notplatz)
  • 5 Plätze beim Verein für Jugendhilfe e.V. (plus 1 Notplatz)
Um auf dringende Anfragen bei Vollbelegung der Platzzahl besser reagieren zu können, bieten die Träger zusätzlich 3 Notplätze an, die aber jeweils nur belegt werden können, wenn sich ein laufender Fall in der Endphase befindet.     Ansprechpartner:  Verein für Jugendhilfe e.V. Ansprechpartnerin: Frau Janine Bolton Tel.: 07031-2181688 Mobil: 0163 8383936 E-Mail: bolton@vfj-bb.de Region: Nordwestlicher Landkreis und Sindelfingen   Waldhaus Jugendhilfe gGmbH Ansprechpartnerin: Katrin Dreher Tel.: 07031-41068910 Mobil: 0172-7541703 Mail: dreher@waldhaus-jugendhilfe.de Region: Herrenberg, Gäu, Schönbuch und Leonberg