TANDEM II

Beschäftigung und Jugendhilfe

TANDEM II ist Modellprojekt zur nachhaltigen Verbesserung der Lebenssituation von Bedarfsgemeinschaften. Mit dem Projekt sollen Familien im Hilfebezug über die Verknüpfung von Beschäftigung und Jugendhilfe einen besseren Zugang zum Erwerbsleben erhalten.

Aus einer Kindheit in Armut kann lebenslange Benachteiligung entstehen – in materieller Hinsicht und insbesondere im Hinblick auf gesellschaftliche Teilhabe, Bildungs- und Berufschancen. Kindern früh Wege aus dem Transferleistungsbezug zu ebnen, beginnt mit der Unterstützung ihrer arbeitslosen Eltern bei der beruflichen und sozialen Integration. Arbeitsmarktintegration und Familienunterstützung müssen Hand in Hand gehen, um den betroffenen Familien Chancen und Perspektiven zu eröffnen.

Die Phoenix eG
Der Modellträger

Die PHOENIX Genossenschaft existiert seit 2011 als Genossenschaft in Gründung und wurde 2014 ins Register eingetragen. Die Genossenschaft bündelt ein umfassendes Erfahrungswissen mehrerer Träger der Jugendhilfe und Berufsförderung in der Hand eines Ansprechpartners.

Die Phoenix eG ist ein Zusammenschluss von 6 Bildungs- und Beschäftigungsträgern in Baden-Württemberg, die das Projekt TANDEM II an ihren jeweiligen Standorten Göppingen, Hildrizhausen, Pforzheim, Reutlingen und Stuttgart mit den regionalen Kooperationspartnern durchführen.

 

Mitglieder:

  • Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung GmbH, Göppingen
  • AWO Werkstatt, Heidenheim
  • pro labore gGmbH, Reutlingen
  • Waldhaus gGmbH, Hildrizhausen
  • GJB, Stuttgart
  • Q-Print & Services, Pforzheim

gefördert durch

TANDEM II gehört zum Modellprojekt  „Beschäftigungsförderung und Jugendhilfe gemeinsam anpacken – BeJuga“ als Teil des Landesprogramms „Neue Chancen am Arbeitsmarkt“

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DIE KOOPERATION 

Zwischen SGB II und SGB VIII investieren 

Die allgemeinen Fördermöglichkeiten von Jugendhilfe und Beschäftigungsförderung sollen durch die Verkettung von Angeboten, Absprachen zwischen Fachkräften und Koordinierung von Unterstützungsleistungen besser aufeinander abgestimmt werden. Neben den bereits bestehenden Netzwerken, zur Förderung von Familien an den unterschiedlichen Standorten, sollen im Modellprojekt weitere Erfahrungen gesammelt und Erkenntnisse für die verbesserte institutionelle Zusammenarbeit gewonnen werden. Diese können dann auch auf andere Arbeitszusammenhänge und Kommunen übertragen werden.

 

ZIELGRUPPEN

Zielgruppe sind langzeitarbeitslose Mütter, Väter und ihre Kinder, die schwierige Lebensbedingungen zu bewältigen haben. Geringe berufliche Qualifikation, mangelnde Erfahrung und Probleme mit der deutschen Sprache sind Vermittlungshemmnisse bei der beruflichen Integration der Eltern und bergen gleichzeitig Risiken für die Entwicklung der Kinder.

 

PROJEKTZIELE

Beschäftigungsfähigkeit stärken

Das Projekt führt langzeitarbeitslose Eltern an das Arbeitsleben heran. Da Familien, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind, die Rückkehr auf den ersten Arbeitsmarkt vor neue Herausforderungen stellt, werden individuelle, kooperative Hilfs- und Förderangebote gemacht mit dem Ziel der Teilhabe an Arbeit und Gesellschaft. Daneben sind umfangreiche Qualifizierungen zur Vermittlung von arbeitsmarktrelevanten Schlüsselqualifikationen und berufsfeldbezogenen Kompetenzen sowie gesundheitsfördernde Maßnahmen vorgesehen.

 

UMSETZUNG

Familien stärken

Die teilnehmenden Familien werden durch sozialpädagogische Fachkräfte unterstützt mit dem Ziel, die Lebens-situation aller Familienmitglieder zu verbessern. Dazu kann die Hilfe in folgenden Punkten gehören:

  • bei der Organisation von Kindertagesbetreuung oder Nachhilfeunterricht,
  • beim Besuch von Sprachkursen und anderen Qualifizierungen,
  • bei der Stellensuche, der Gesundheitsförderung,
  • der Stärkung elterlicher Erziehungs- und Alltagskompetenzen oder
  • bei der für Kinder so wichtigen „Entdeckung der Welt“

Projektstandorte

Ansprechpartnerin Waldhaus gGmbH:

Anja Tiedtke

Tel: 0151-65629871

E-Mail: tiedtke@waldhaus-jugendhilfe.de