Bewerbungstuning 2026: Mit geballter Expertise für die berufliche Zukunft junger Menschen 

 Welche Ausbildung passt zu mir? Wie verfasse ich ein Anschreiben? Woher bekomme ich ein professionelles Bewerbungsfoto? Häufig wirft der Schritt von der Schule in die Berufswelt bei jungen Menschen Fragen auf. „Das Thema ‚Bewerbung‘ stellt für viele Jugendliche und junge Er-wachsene eine Herausforderung dar, besonders, wenn diesbezüglich mangelnde Ressourcen oder fehlende Kenntnisse vorhanden sind,“ erklärt Tamara Steinberg, Sozialarbeiterin der Mobi-len Jugendarbeit Leonberg. Entsprechend hoch sei deren Nachfrage nach Unterstützung, so Steinberg. 

Um diesem Bedarf zielgerichtet begegnen zu können, wurde an besagtem Samstag eine freie Fläche des LEO-Centers in eine Art „Pop-Up-Store für Bewerbungen“ umfunktioniert. „Wir neh-men das LEO-Center als einen wichtigen Ort in der Lebenswelt vieler junger Menschen in der Le-onberger Stadtmitte wahr. Wir danken dem Management des LEO-Centers, da wir durch die Be-reitstellung einer Aktionsfläche den Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen niederschwel-ligen Zugang zum Angebot ermöglichen konnten“, so Thomas Gähr, der ebenfalls als Sozialar-beiter bei der Mobilen Jugendarbeit Leonberg tätig ist, zu den örtlichen Rahmenbedingungen des Projektes. 

Zum Hauptangebot des Bewerbungstunings zählte die Berufsberatung und eine gemeinsame Stellensuche, Coaching beim Verfassen von Lebenslauf und Anschreiben und die Erstellung von professionellen Bewerbungsbildern. Darüber hinaus war das Ausdrucken oder Einscannen von Unterlagen sowie eine Vorbereitung mit Fachkräften auf Vorstellungsgespräche möglich. Ähn-lich vielfältig wie die Unterstützungsmöglichkeiten waren die Anliegen der über 30 Besucher:in-nen, wobei besonders die Berufsberatung und die Bewerbungsfotos gefragt waren. 

Neben den genannten Stationen gab es einen einladenden Sitzbereich, der zum einen zur Über-brückung bei Wartezeiten genutzt wurde; zum anderen nutzten aber auch Adressat:innen der Mobilen Jugendarbeit das Setting, um mit den Sozialarbeitenden über ihre Lebenssituation fernab des Themas „Bewerbung“ zu sprechen. „Wir konnten einige Einzelfalltermine für die kom-menden Wochen vereinbaren,“ merkt Gähr an und zieht insgesamt ein positives erstes Fazit hin-sichtlich des Projektes. 

Wie geht es nun nach dem Bewerbungstuning weiter? Weitere Kooperationen der Mobilen Ju-gendarbeit Leonberg mit der Bundesagentur für Arbeit und der Jugendberufshilfe Leonberg sind angedacht, so sollen beispielsweise gemeinsame offene Kontaktangebote folgen. Ebenfalls ist eine erneute Auflage des Bewerbungstunings im kommenden Jahr denkbar, jedoch soll das Pro-jekt zunächst vollständig ausgewertet werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird. 

Mobile Jugendarbeit Stadtmitte Leonberg 

Die Mobile Jugendarbeit Stadtmitte (MJA Stadtmitte) be-steht in Leonberg seit Oktober 1998. Träger ist die Wald-haus Jugendhilfe gGmbH im Auftrag der Stadt Leonberg. Die Aufgabe der Mobilen Jugendarbeit besteht darin, junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren, die sie im (halb)öf-fentlichen Raum antrifft, bei einer erfolgreichen Bewälti-gung ihres Lebensalltags und ihrer Verselbständigung zu unterstützen. Der Stellenumfang der MJA Stadtmitte beträgt insgesamt 150%, welche von Tamara Steinberg (50 %) und Thomas Gähr (100 %) umgesetzt werden. 

Die Fachkräfte arbeiten nach dem Ansatz der „Mobilen Jugendarbeit“ (§§ 11 und 13 SGB VIII). 

Arbeitsinhalte sind: 

  • Gemeinwesenarbeit 
  • Aufsuchende Arbeit 
  • Einzelfallhilfe 
  • Gruppenarbeit 

Für Ihre Rückfragen: 

Thomas Gähr | Jugendsozialarbeit Kernstadt Leonberg Distelfeldstraße 20 | 71229 Leonberg 

Mobil: 0172 – 75 72 775 

Mail: gaehr@waldhaus-jugendhilfe.de 

Tamara Steinberg | Jugendsozialarbeit Kernstadt Leonberg Distelfeldstraße 20 | 71229 Leonberg 

Mobil: 0160 – 964 299 28 

Mail: steinberg@waldhaus-jugendhilfe.de