Jahresrückblick Gärtringen

Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg.”

Henry Ford

Der Beginn einer neuen Teamstruktur – Der Fortschritt durch Ideen und Anregungen – Der Erfolg durch gegenseitige Unterstützung und herausfordernde Projekte.

Ein ereignisreiches Jahr der Schulsozialarbeit Standort Gärtringen, geprägt durch die schulübergreifende Integration des Teams.

Angefangen mit unseren Ferienprogrammen wie unseren Wald-Abenteuerwochen, dem Kürbisschnitzen bis hin zu unseren Einzelfällen und den abgeschlossenen Projekten haben Kinder und Jugendliche bestimmte Prozesse durchlaufen, wodurch ihr Persönlichkeitsentwicklung gefördert wurde.

Ob digital oder in Präsenz, ob klein oder groß.

In unserem zweiwöchigen Sommerferienprogramm haben wir gemeinsam mit Kindern von Klasse 1-9 den Wald zu unserem „Abenteuer“ gemacht. Möglich war dies zudem durch die tolle Kooperation mit dem Waldkindergarten Rößeweg. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die tolle Unterstützung und die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und Materialien des Waldkindergartens Rößeweg.

Ob Hüttenbau, Landart, Schnitzen, Feuer machen, Tarp aufspannen oder Kräuterkunde – die Natur auf eine andere Art und Weise kennenlernen war das Motto. Lernen sich als Team selbstständig zu leiten und abzustimmen. Sich führen lassen, aber auch andere Personen führen – keine leichte Aufgabe.

Jedoch sollen auch Kinder und Jugendliche die Chance für die Rolle in Führung & Leitung übernehmen und erproben dürfen. Hierbei kann die Erlebnispädagogik als wertvolles Werkzeug genutzt werden, um eine Grundlage für den Start neuer Lernprozesse zu schaffen.

Bei erlebnispädagogischen Aktivitäten müssen sich die Teilnehmer gegenseitig durch die zu bewältigende Aufgabe führen und als Team kooperieren. Ziel ist es, dass sich die Gruppe gegenseitig bei unterschiedlichen Problemstellungen unterstützt. Dabei muss die Reflexion in den meisten Fällen angeleitet werden und ist von enormer Wichtigkeit.

Das Leiten von Klassen (Sozialtrainings), Gruppen (Erlebnispädagogik, Schülercafé, Kreativ-AG und LUS-Löwen) und das Begleiten einzelner Personen (Beratungen, Streitschlichtung) gehört zum Alltag und ist prägend für die Qualität der Arbeit.

Neben all der Arbeit, den Projekten und Einzelfällen gibt es einen bedeutsamen Punkt, der oft in Vergessenheit gerät – Selbstführung.

Warum Selbstführung wichtig ist?

In Bezug auf unsere Zielgruppen ist ein gesundes Vorangehen wichtig. Wir alle wollen unsere Schüler*innen stärken und sie dazu befähigen, für ihre Werte einzustehen, ihre Ziele zu erreichen und sie ein Stück ihres Weges begleiten, wie sie zu wertvollen Persönlichkeiten heranreifen. Dabei sollen sie durch Achtsamkeit und Selbstreflexion eigene Ressourcen aufbauen, im Bedarfsfall darauf zurückgreifen können, eigene Grenzen erkennen, diese aber auch immer wieder erweitern.

Man selbst erfährt durch authentisches, den eigenen Werten entsprechendes Verhalten mehr Zufriedenheit und Spaß und merkt schnell, wie erfolgreich man bei der Umsetzung der täglichen Projekte wird – beruflicher wie privater Natur – und wie man seine Mitmenschen mitzieht und begeistert. Bleibe dir selbst treu, betreibe Selbstfürsorge und schau, dass du zufrieden bist mit dem, was du tust.