Jahresrückblick Waldenbuch

MOUNTAINBIKE-TRAIL

Bereits im Jahr 2020 kamen Jugendliche aus Waldenbuch auf das Stadtjugendreferat zu, um sich für einen legalen Mountainbiketrail in Waldenbuch einzusetzen. Die Jugendlichen – alle begeisterte Mountainbikefahrer – hatten im Ort mehrere hundert Unterschriften gesammelt – und fragten, ob nun ein Trail gebaut werden könne.

Es begann ein langer, noch immer andauernder Prozess, in dem das Stadtjugendreferat die Jugendlichen bei ihrem Vorhaben unterstützt und begleitet.

Gemeinsam mit den Jugendlichen organisierten wir mehrere Treffen mit der Verwaltung und dem Forst und besichtigten in Frage kommende Waldstücke rund um Waldenbuch.

Wir unterstützen die Jugendlichen bei der Erstellung einer Präsentation für den Technischen Ausschuss der Kommune, um von der kommunalen Seite grünes Licht für das Vorhaben zu bekommen.

Wir besichtigten andere Trails in der Umgebung und führten Gespräche mit Trailbauern, Förstern, Gutachtern und Waldnutzern.

Bei all dem kam es immer darauf an, die Jugendlichen in ihren Ideen zu unterstützen, sie zu begleiten und ihnen Gehör zu verschaffen. Alles, was die Jugendlichen selbst tun können, machen sie auch selbst. Nur dort, wo Hilfe und Anleitung nötig ist, kommt ihnen diese zugute.

Die Gruppe blieb trotz der langen Zeitspanne und den vielen Wochen, in denen es leider immer mal wieder keine Fortschritte oder gar Rückschritte gab, bei der Sache. Nun hoffen wir gemeinsam mit den Jugendlichen, dass sie 2023 den ersten legalen Mountainbiketrail in Waldenbuch einweihen können!

 
KITCHEN (IM-)POSSIBLE

Durch „Kitchen (im-)possible“ ist es gelungen, zahlreiche Jungen und Mädchen im Alter zwischen 10 und 15 Jahren über mehrere Wochen hinweg regelmäßig zu erreichen. Viele der Jugendlichen kamen (und kommen) auch nach Abschluss des Projektes nach wie vor ins Jugendhaus Phoenix und suchen den Kontakt zu den anderen Teilnehmer:innen aber auch zu den Betreuer:innen des Projeks. Gerade hier zeigt sich die Stärke des Projekts: Das gemeinsame Kochen, das gemeinsame Planen und das gemeinsame Essen – also Inhalt und Rahmen des Projekts – dienen als attraktiver Türöffner.

In Wirklichkeit geht es aber um so viel mehr: Kontakte untereinander zu fördern und den Jugendlichen eine verlässliche Anlaufstelle für Ihre Themen, Fragen und Probleme zu bieten!

Die Mitarbeiter:innen des Projektes / des Jugendhauses hören zu, fragen nach, geben Tipps und setzen manchmal vielleicht auch neue und ungewöhnliche Denkanstöße.

Durch Projekte wie „Kitchen (im-)possible“ schaffen wir es, Jugendliche auf ihrem Weg durch die Pubertät, durch manchmal schwierige Lebenssituationen und zum Erwachsenwerden gut zu begleiten.